Sichere Arbeit
Seit 2009 liegt der Schwerpunkt bei BMW auf Maßnahmen für ältere Mitarbeiter. Seit 2009 liegt der Schwerpunkt bei BMW auf Maßnahmen für ältere Mitarbeiter.
Eine im Werk Steyr schon seit Anfang der 2000er-Jahre praktizierte Methode, um immergleiche Bewegungsabläufe zu vermeiden, ist die Arbeitsplatzrotation. Eine im Werk Steyr schon seit Anfang der 2000er-Jahre praktizierte Methode, um immergleiche Bewegungsabläufe zu vermeiden, ist die Arbeitsplatzrotation.
Mag. Judith Kaltenbrunner, Leiterin Personal- und Sozialwesen im BMW Group Werk Steyr Mag. Judith Kaltenbrunner, Leiterin Personal- und Sozialwesen im BMW Group Werk Steyr

BMW: Vorsorge „heute für morgen“

Altersgerechtes Arbeiten

Mit klassischen gesundheitsfördernden Maßnahmen und neuesten Technologien ist das BMW Group Werk Steyr für den demografischen Wandel gerüstet.

Arbeitsplatzmodelle aus Karton, dreidimensionale Visualisierung von Belastungen, Roboter, die gemeinsam mit Menschen an einem Bauteil schrauben – die gesundheitsfördernden Maßnahmen bei BMW sind ebenso ungewöhnlich wie richtungweisend. Neueste Technologien kommen älteren Mitarbeitenden, die bereits Beschwerden haben, ebenso zugute wie jüngeren, bei denen die Prävention im Vordergrund steht. Pionierarbeit in den Bereichen Gesundheitsförderung und soziale Verantwortung leistet innerhalb des Konzerns häufig das BMW Group Werk Steyr, das weltweit größte BMW-Motorenwerk.

Vorreiter ist Steyr etwa bei der psychischen Gefährdungsbeurteilung, die die AG eins zu eins übernommen hat. Die Aktivitäten des Unternehmens in den Bereichen Soziales und Gesundheit wurden bereits mit einer Reihe von Auszeichnungen honoriert: Im Vorjahr erhielt das BMW Group Werk Steyr den Oberösterreichischen Gesundheitspreis in der Kategorie „Unternehmen mit über 100 Mitarbeitern“ und den Sonderpreis „Beruf und Krebs“ für Erleichterungen beim beruflichen Wiedereinstieg nach einer Krebserkrankung. Ebenfalls im Jahr 2016 verlieh die Wirtschaftskammer Oberösterreich dem Motorenwerk die Auszeichnung „ineo“ für Betriebe mit vorbildlichem Engagement in der Lehrlingsausbildung.

Schwerpunkt ältere Mitarbeiter

Seit 2009 liegt der Schwerpunkt bei BMW auf Maßnahmen für ältere Mitarbeiter. Für die Initiative „heute für morgen“, die den demografischen Veränderungen Rechnung trägt, wurde das Werk Steyr im Jahr 2012 mit dem österreichischen Preis TRIGOS für Corporate Social Responsibility (CSR) in der Kategorie „Arbeitsplatz“ ausgezeichnet. Heuer kürte das Wirtschaftsmagazin „trend“ das oberösterreichische Motorenwerk zum besten Arbeitgeber Österreichs in der Branche Automobil- und Fahrzeugbau.

Wie erfolgreich die Bemühungen sind, die Beschäftigten bei guter Gesundheit möglichst lange im Unternehmen zu halten, zeigt sich auch daran, dass etliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits seit der Werksgründung 1979 am Standort Steyr tätig sind. Das Durchschnittsalter liegt derzeit bei stolzen 44 Jahren – und das, obwohl das Werk, das auch durch ein hohes Lohnniveau punktet, keinerlei Nachwuchssorgen hat. Schon seit einem Vierteljahrhundert zählt das BMW Group Werk Steyr zu den größten Arbeitgebern in der Region, mittlerweile mit 2.700 Angestellten und einem Jahresumsatz von zwei Milliarden Euro.

„Gesunde und zufriedene Mitarbeiter sind der Motor für den wirtschaftlichen Erfolg unseres Unternehmens. Gerade in Zeiten des demografischen Wandels wird das immer wichtiger. Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bereits über 50 Jahre alt. Wir haben mit der Initiative Gesundheit ein umfassendes Maßnahmenpaket über alle Altersgruppen entwickelt, das unsere Mitarbeiter dabei unterstützt, gesund zu werden und es auch zu bleiben“, so Mag. Judith Kaltenbrunner, Leiterin Personal- und Sozialwesen im BMW Group Werk Steyr. Der ergonomischen Gestaltung der Arbeitsplätze kommt dabei ein wesentlicher Stellenwert zu.

Beurteilung nach ergonomischen Kriterien

2014 wurde ein auf etwa drei Jahre anberaumter Prozess initiiert, bei dem man alle Arbeitsplätze systematisch nach ergonomischen Kriterien analysiert. Ein multidisziplinäres Team, bestehend aus Arbeitsmedizinern, Physiotherapeuten, Arbeitssicherheitsbeauftragten und Ergonomieexperten beiderlei Geschlechts, nimmt die Bewertung vor. Die Einstufung erfolgt ausschließlich nach den – strengeren – Kennzahlen für Frauen. Zum Einsatz kommt dabei das intelligente System zur Gefährdungs- und Belastungsbeurteilung „Safety Ergonomics Risk Assessment“ SERA. Neben der ergonomischen Gestaltung des Arbeitsplatzes bezieht es auch Einflüsse wie Temperatur oder Beleuchtung ein.

Sowohl zur Verbesserung bestehender als auch bei der Entwicklung neuer Arbeitsplätze bedient sich BMW der „Ergonomics in motion“-Technologie, bei der drei Kameras einen Arbeitsablauf filmen. Die Bewegungen werden in Form von Skelettpunkten anonymisiert aufgezeichnet und können dann als dreidimensionale Visualisierung in Echtzeit an einem Menschenmodell, dem sogenannten „Belastungsmännchen“, angesehen werden. Eine Software erfasst und bewertet die Winkel der Gelenke, die Gewichte und die Dauer der Belastungen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekommen Feedback, um ihre Bewegungsabläufe zu optimieren, etwa einen Ausfallschritt zu machen anstatt sich vorzubeugen, damit der Rücken entlastet wird.

Ob Umbauten notwendig sind und wie umfangreich diese sein müssen, hängt von der Einstufung des Arbeitsplatzes als grün, gelb oder rot ab. Soll eine alte Produktionslinie zur Gänze durch eine neue ersetzt werden, baut man die jeweiligen Arbeitsplätze in Originalgröße aus Karton und Holz nach. An dem Kartonage-Modell wird so lange herumgefeilt, bis die Bewegungsabläufe ergonomisch passen. Mit dieser Methode lassen sich Änderungen schnell und kostengünstig erproben, ehe man damit ins Rollout geht.

Neue Erkenntnisse

Manchmal reichen schon kleine Verbesserungen, um einen Arbeitsplatz ergonomisch günstig zu gestalten. Auch dabei orientiert sich BMW immer an den neuesten Erkenntnissen. Früher sah man langes Stehen als ungesund an, daher wurden für die Arbeiter in der Montage Sitzgelegenheiten angeschafft. Jetzt lautet die Empfehlung, nicht überwiegend zu sitzen, sondern so viele Positionswechsel wie möglich vorzunehmen. Wo das Sitzen nicht vermieden werden kann, etwa bei den Büroarbeitsplätzen, gibt es im Werk Steyr spezielle Sitzhilfen für aktives Sitzen, sogenannte „Chairless Chairs“.

Auch beim Bodenbelag gilt, was jahrelang Stand der Technik war, mittlerweile als überholt. Insbesondere ältere Beschäftigte leiden oft unter Gelenksproblemen. Diese hat man durch weiche Gummimatten zu vermeiden versucht. Allerdings lässt es sich auf diesen mit Arbeitssicherheitsschuhen nicht dynamisch stehen. Die Matten verleiten dazu, die Füße nicht zu bewegen, wodurch die Gelenke stärker belastet werden. Mittlerweile hat BMW die alten Holzböden wiederentdeckt, allerdings in einer neuen elastischen – und daher gelenkschonenden – Variante.

Um Verspannungen und Fehlbelastungen vorzubeugen, sollte die Arbeitshöhe auf die eigene Körpergröße abgestimmt sein. Bei den Montagelinien hat jeder Mitarbeiter die Möglichkeit, seine Arbeitshöhe individuell einzustellen. Zur Vermeidung einer unnatürlichen Haltung werden die einzelnen Motorteile statt am bereits zusammengebauten Motor gesondert bearbeitet. Hebe- und Tragebelastungen reduziert man im Werk Steyr durch die Verwendung von Hub- und Transportwagen. Wer seiner Wirbelsäule in der Arbeitszeit etwas Gutes tun und sich einmal so richtig „hängen lassen“ möchte, kann dafür die in den Montagehallen angebrachten Sprossenwände nützen.

Die Mitarbeiter werden auch dazu ermuntert, zwischendurch ihre Gelenke zu lockern. Physiotherapeutinnen und -therapeuten sehen sich die Bewegungsabläufe an jedem einzelnen Arbeitsplatz genau an und zeigen dann die jeweils passenden Ausgleichsbewegungen vor. Dabei handelt es sich um einfache Übungen: die Schultern kreisen, die Finger beugen und strecken oder nach einer Schraubtätigkeit eine Gegenbewegung in die andere Richtung machen. Diese Übungen werden mittels Fotos dokumentiert, die dann als Erinnerungshilfe direkt am Arbeitsplatz hängen.

Mensch-Roboter-Arbeitsplätze

Jahrelang ausgeführt, können manche Bewegungen Schädigungen zur Folge haben. So leiden beispielsweise beim Schrauben im Lauf der Zeit die Handgelenke. Als Primärprävention werden für solche Arbeiten Roboter eingesetzt. An Mensch-Roboter-Arbeitsplätzen bearbeitet ein Mensch gleichzeitig mit einem Roboter denselben Bauteil. Ebenso futuristisch mutet eine neue Initiative an, die speziell älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugute kommt: Wer Bandscheibenprobleme hat, kann seine Wirbelsäule durch ein Exoskelett unterstützen.

Ein Bandscheibenvorfall zählt zu den sogenannten einsatzkritischen Einschränkungen. Bei einem derart „leistungsreduzierten Beschäftigen“ analysiert man, wo seine Stärken liegen und wie sich diese auch in Zukunft einbringen lassen. „Eine Arbeitsmedizinerin bzw. ein Arbeitsmediziner beurteilt, ob die oder der Betroffene weiterhin an seinem Arbeitsplatz tätig sein kann, z. B. bei Belastung durch Heben oder Tragen, bei reinen Steharbeitsplätzen oder bei Schichtarbeit“, erklärt Anita Esterle, Diplom-Gesundheits- und Krankenschwester beim BMW Group Werk Steyr. Bei neuen Montagebändern werden Arbeitsplätze speziell für leistungsreduzierte Beschäftigte geschaffen.
Eine im Werk Steyr schon seit Anfang der 2000er-Jahre praktizierte Methode, um immergleiche Bewegungsabläufe zu vermeiden, ist die Arbeitsplatzrotation. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Produktion wechseln dabei mehrmals pro Schicht: jeweils nach 40 bis 60 Minuten bzw. nach einer gewissen Stückzahl, frühestens nach 100 Stück. Bei der Rotation achtet man darauf, dass nicht zweimal hintereinander dieselbe Muskelgruppe beansprucht wird: So folgt auf Schulterbelastung etwa Beinbelastung. Der relativ hohe logistische Aufwand lohnt sich, da man gesundheitlichen Problemen damit effizient vorbeugen kann.

Altersgerechter Drei-Schicht-Betrieb

Auch Schichtarbeit wirkt sich längerfristig negativ auf die Gesundheit aus. Das Pilotprojekt „Altersgerechter Drei-Schicht-Betrieb“ richtet sich demnach vor allem an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die schon länger im Unternehmen tätig sind. Im Rahmen des Projekts wurden das 15- und das 17-Schicht-Modell auf ein 19-Schicht-Modell inklusive Samstag ausgedehnt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten nicht mehr eine ganze Woche hindurch Nachtschicht, sondern maximal an drei aufeinanderfolgenden Tagen.
Vor der Evaluierungsphase lehnten Betriebsrat und Belegschaft das neue Modell ab; diejenigen, die es selbst ausprobierten – eine gemischte Gruppe mit vielen jungen und älteren Beschäftigten –, waren dann jedoch begeistert und fungieren jetzt als Multiplikatoren. Mittlerweile gibt es auch im Normalbetrieb nicht mehr als drei Nachtschichten hintereinander, mindestens einen freien Abend pro Woche von Montag bis Freitag und geblockte Wochenendfreizeiten. Die Nachtschichten hat man deutlich – nämlich auf sechs Stunden – verkürzt, die Schichten mitarbeiterorientiert flexibler gestaltet, z. B. bei Betreuungspflichten.

Auch die Durchmischung in den Schichtgruppen wurde beibehalten, was an die Führungskräfte besondere Anforderungen stellt. Die alternsgerechte Gestaltung des Arbeitsalltags bringt nämlich nicht nur für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Veränderung mit sich, sondern auch für das Management. Das betrifft einerseits den Führungsstil, andererseits das Wissen um gesundheitsfördernde Maßnahmen. Dieses können sich Führungskräfte beim Vortrag „Gesundheitsgerecht führen“ aneignen, um es innerhalb ihrer Abteilung weiterzugeben.

Das biologische Alter

Für interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt es eine Reihe von Vorträgen zu gesundheitsbezogenen Themen, etwa über Physiotherapie. Im Rahmen der Initiative „heute für morgen“ werden grundlegende Kenntnisse über gesunde Lebensführung vermittelt. Der von Anita Esterle gehaltene Vortrag „Das biologische Alter“ ist an der Technischen Universität München speziell für BMW entwickelt worden. Im Anschluss daran erhalten die Teilnehmer Informationen zu den Schwerpunkten Ernährung, Bewegung und mentale Fitness sowie darüber, welche diesbezüglichen Leistungen man im Werk Steyr in Anspruch nehmen kann.
Das Wissen über die vielfältigen Angebote allein reicht allerdings nicht aus, damit diese auch genutzt werden. Daher ist es Ziel bei BMW, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einerseits Basiskenntnisse und Kompetenzen im Bereich Gesundheit zu vermitteln – und sie andererseits dazu anzuregen, selbst aktiv zu werden. Gesunde Ernährung beispielsweise dürfe sich nicht auf die Menüs in der Werkskantine beschränken. Mit Ernährungskampagnen sollen die Beschäftigten dazu ermuntert werden, sich auch zu Hause gesund zu ernähren.

„ProAktiv“-Sportangebote

Motivation ist speziell bei den reiferen Semestern oft nötig, wenn es darum geht, sich im Rahmen des Programms „ProAktiv“ sportlich zu betätigen. „Die Älteren machen mit, wenn man sie explizit darauf anspricht oder sie ein Problem haben. Die Jungen kommen von selbst, weil sie das kostengünstige Angebot nutzen wollen“, bringt Esterle den wesentlichen Unterschied auf den Punkt. Insbesondere auf neue Kurse, die jeweils im Frühling und im Herbst ins Programm aufgenommen werden, macht man die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gezielt aufmerksam.

Derzeit haben die Beschäftigten im Werk Steyr die Wahl zwischen freiem Training im hauseigenen Fitnesscenter, Physiotherapie inklusive speziellen Übungen und mehreren Kursen. Bei Problemen mit dem Bewegungsapparat bzw. zur Rehabilitation nach Unfall oder Krankheit schult Physiotherapeut Hans Käferböck die betroffene Person an den Fitnessgeräten ein, erstellt einen persönlichen Trainingsplan und gibt Anleitungen für Kräftigungs- und Ausgleichsübungen. „Diese Maßnahmen werden sehr gut angenommen, auch von älteren Mitarbeitern“, betont Esterle. Im Fitnesscenter kann man sich mit Musikuntermalung an gelenkschonenden Geräten betätigen und seit heuer auch eine Kletterwand nutzen.

Bei den Kursen gibt es ein wechselndes Programm, etwa Yoga, Rückentraining oder Entspannungsübungen. „Für nur 15 Euro pro Monat kann man beliebig viele Kurse besuchen, im Fitnesscenter frei trainieren und bekommt auf Wunsch einen individuellen Trainingsplan“, beschreibt Esterle das günstige Indoor-Angebot. Die Outdoor-Aktivitäten sind an die Jahreszeit angepasst: Im Sommer sollen Laufen und Nordic Walking, im Winter Biathlon und Langlaufen, jeweils unter professioneller Anleitung, Lust auf Bewegung an der frischen Luft machen. Wer seinem Körper eher passiv etwas Gutes tun möchte, dem stehen Massage und Lymphdrainage zu einem günstigen Preis zur Verfügung.
Initiative Gesundheit

Bereits jahrelang bestehende, mittlerweile „gelebter Alltag“ gewordene sowie neu hinzugekommene gesundheitsfördernde Maßnahmen werden bei BMW in der „Initiative Gesundheit“ gebündelt. Eckpfeiler der Initiative sind die drei Bereiche Arbeitsmedizin und Gesundheitsmanagement, Arbeitssicherheit und Ergonomie sowie Gastronomie und Ernährung. Angesetzt wird dabei sowohl bei den Verhältnissen – also den vom Unternehmen vorgegebenen Rahmenbedingungen wie ergonomische und sichere Arbeitsplatzgestaltung oder Gastronomie – als auch beim Verhalten, das auf körperliche und psychische Gesundheit abzielt und z. B. gesundes Essen, Bewegung und Suchtprävention beinhaltet.

Über die im Rahmen der Initiative Gesundheit angebotenen Maßnahmen informieren scheckkartengroße Kärtchen zur freien Entnahme in einem einheitlichen grünen Branding mit hohem Wiedererkennungswert. Zu den Angeboten zählen z. B. Laktatleistungsdiagnostik am Laufband, Zeit- und Stressmanagement, schlaffördernde Verhaltensweisen vor allem bei Schichtarbeit, Einzel-Ernährungsberatung, Grippeschutzimpfung und Vorsorgeuntersuchung.

Die kostenlose Vorsorgeuntersuchung im Rahmen des Projekts „Gesundheitsmanagement 2020“ ist wesentlich umfangreicher als die normale Gesundenuntersuchung. „Wir laden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu ein – und rund ein Drittel, quer durch alle Altersgruppen, kommt auch“, so Esterle. Etwa eine Stunde dauert der Gesundheits-Check, der unter anderem Blutabnahme, Biometrie und ein ausführliches Arztgespräch umfasst. Die Ergebnisse fließen in die Nachfolgemaßnahmen ein – nach der letzten Vorsorgeuntersuchung wurden als gesundheitsfördernde Maßnahmen 14 neue Kurse entwickelt, die bei den Mitarbeitern reges Interesse finden.

Mag. Rosemarie Pexa
Journalistin und Autorin
r.pexa@chello.at

Zusammenfassung

Mit der Initiative „heute für morgen“ leistet BMW Pionierarbeit in Sachen Bewältigung des demografischen Wandels. Im BMW Group Werk Steyr stehen klassische gesundheitsfördernde Maßnahmen in den Bereichen Ergonomie, Bewegung und Ernährung ebenso auf dem Programm wie richtungweisende neue Technologien, etwa zur Optimierung von Bewegungsmustern oder in Form von Mensch-Roboter-Arbeitsplätzen.

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