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Sichere Arbeit
Die Wichtigkeit von Sicherheitsfachkräften für die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz ist unbestritten. Die Wichtigkeit von Sicherheitsfachkräften für die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz ist unbestritten.
Abbildung 1: Forschungsmodell des Projekts Abbildung 1: Forschungsmodell des Projekts
Am 23. Oktober erscheinen die Studienergebnisse in Buchform. Am 23. Oktober erscheinen die Studienergebnisse in Buchform.

Sicherheitsfachkräfte im ­Betrieb – Wie Einbindung, Kooperation und Expertise die Arbeitssicherheit verbessern

Sicherheitsfachkräfte

Die Wichtigkeit von Sicherheitsfachkräften für die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz ist unbestritten (Hale, 1995; Winterfeld, Trimpop & Forschungsgemeinschaft Sifa-Langzeitstudie, 2012). Ein beträchtlicher Teil ihrer Arbeit umfasst laut ASchG die Beratung von Arbeitgebern, Arbeitgeberinnen, der Belegschaft, der Belegschaftsvertretung und Sicherheitsvertrauenspersonen. Um in der Ausübung ihrer Tätigkeiten und Aufgaben wirksam zu sein, müssen Sicherheitsfachkräfte mit ihrer Expertise punkten und sich durchsetzen können (z. B. Provan, Dekker & Rae, 2017; Winterfeld et al., 2012). Wie ihnen das am besten gelingt und welche anderen Faktoren noch zu ihrem Erfolg beitragen, hat die Studie „Arbeitssicherheit im Betrieb – Die Wirksamkeit von Sicherheitsfachkräften verstehen“ von der Universität Wien und der AUVA genauer untersucht.

Das Projekt „Arbeitssicherheit im Betrieb – Die Wirksamkeit von Sicherheitsfachkräften verstehen“ von der Fakultät für Psychologie der Universität Wien und der AUVA läuft seit Mai 2015 und endet mit Oktober 2018. Mag. Johanna Bunner und Univ.-Prof. Dr. Christian Korunka von der Fakultät für Psychologie beschäftigten sich drei Jahre lang mit der Frage, wie die Wirksamkeit von Sicherheitsfachkräften verbessert werden kann. Im Vordergrund standen dabei die Bewertung ihrer Tätigkeiten und die Auswirkung betrieblicher Einsatzbedingungen auf diese Tätigkeiten. Zusätzlich wurde untersucht, wie und unter welchen Bedingungen die Zusammenarbeit mit Führungskräften mit der Arbeitsleistung der Sicherheitsfachkräfte zusammenhängt und wie sich die betriebliche Einbindung der Sicherheitsfachkräfte auf die Arbeitssicherheit auswirkt.

Das Projekt

Das Projekt bestand aus zwei Teilen: Erstens, Interviews in Betrieben und zweitens, die zweifache Befragung eines Sicherheitsfachkräfte-Panels. Es wurden Sicherheitsfachkräfte, Führungskräfte sowie Arbeitsmedizinerinnen und -mediziner aus Betrieben mit hoher und niedriger Unfallrate interviewt, um die Arbeit, Kooperationen und Einbindung der Sicherheitsfachkräfte aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Die aus den Interviews entwickelten Fallstudien geben einen fundierten Einblick in die Zusammenarbeit dieser Personengruppen und liefern wertvolle, vertiefende Informationen über die Einbindung der Sicherheitsfachkräfte. Zusätzlich dienten die Erkenntnisse zur Konzipierung des projekteigenen Arbeitsmodells.

Im Arbeitsmodell werden drei Ebenen unterschieden: die betriebliche Ebene, die Personenebene und die Ebene der Aufgaben und Tätigkeiten nach ASchG [siehe Abbildung 1]. Die betriebliche Ebene enthält unveränderbare Rahmenbedingungen, wie die Branche, veränderbare Einsatzbedingungen, wie das Sicherheitsklima und die Beziehungen der Sicherheitsfachkräfte zu anderen Personen im Betrieb. Die Personenebene umfasst persönliche Voraussetzungen der Sicherheitsfachkräfte, ihre Arbeitsweisen sowie ihre Einstellungen und Wahrnehmungen bezüglich ihrer Arbeit. Diese drei Ebenen sind in weiten Teilen durch den gesetzlichen Rahmen vorgegeben und beeinflussen sich gegenseitig.
Das Arbeitsmodell war Grundlage für die Befragung des österreichweiten Sicherheitsfachkräfte-Panels, welches im Rahmen des Projekts erstellt wurde. Im Abstand von einem Jahr wurden die wechselseitigen Zusammenhänge des Arbeitsmodells über die Zeit überprüft. An der ersten Befragung nahmen 374 und an der zweiten Befragung 299 Sicherheitsfachkräfte teil. Mittels eines individuellen Codes konnten die anonymisierten Daten von 162 Sicherheitsfachkräften, die an beiden Befragungen teilgenommen hatten, zu einem Längsschnittdatensatz zusammengefügt werden. Zur Validierung der Perspektive der Sicherheitsfachkräfte wurden in der ersten Befragung außerdem jeweils die Führungskraft und die Arbeitsmedizinerin bzw. der Arbeitsmediziner aus dem gleichen Betrieb zur Arbeit ihrer Sicherheitsfachkraft befragt. Insgesamt beantworteten 38 Führungskräfte und 39 Arbeitsmedizinerinnen und -mediziner die Fragebogen.

Tätigkeiten und Aufgaben der Sicherheitsfachkräfte

Die Sicherheitsfachkräfte wurden gefragt, wie intensiv sie ihre Tätigkeiten und Aufgaben ausüben. Über den Verlauf eines Jahres beschäftigten sie sich dabei am intensivsten mit der Besichtigung von Arbeitsstätten, gemeinsamen Begehungen mit dem Arbeitsinspektorat, der Ermittlung, Untersuchung und Auswertung der Ursachen von Arbeitsunfällen, der Evaluierung von Gefahren und Maßnahmen, der Dokumentation von Tätigkeiten, Untersuchungsergebnissen und Maßnahmen sowie der Erstellung von Berichten und Programmen. Insgesamt übten sie, neben Begehungen, technische und dokumentarische Tätigkeiten weit intensiver aus als beratende Tätigkeiten wie die Durchführung von Schulungen und Unterweisungen. Von ihren Beratungstätigkeiten profitierten aus Sicht der Sicherheitsfachkräfte insbesondere die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber und die Belegschaft. Sicherheitsfachkräfte berieten Sicherheitsvertrauenspersonen mit mittlerer Intensität und am wenigsten intensiv die Belegschaftsvertretung.

Aber wie bewerteten die Kooperationspartnerinnen und -partner die Beratungsarbeit der Sicherheitsfachkräfte? Arbeitsmedizinerinnen und -mediziner sahen eine sehr intensive Beratung der Belegschaftsvertretung – weitaus intensiver, als dies die Sicherheitsfachkräfte selbst einschätzten. Bei der Bewertung der Beratung von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, der Belegschaft und Sicherheitsvertrauenspersonen stimmten die Bewertungen der Präventivkräfte überein. Auch aus Sicht der Führungskräfte waren Sicherheitsfachkräfte sehr intensiv mit der Beratung der Belegschaftsvertretungen beschäftigt. Führungskräfte und Arbeitsmedizinerinnen und -mediziner waren hier einer Meinung. Aber Führungskräfte bewerteten auch die Beratung der Sicherheitsvertrauenspersonen als sehr intensiv – konträr zur mittleren Bewertung der Sicherheitsfachkräfte. Das Ausmaß der Beratung der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber wurde von Führungskräften und Sicherheitsfachkräften ähnlich eingeschätzt. Das kann als Zeichen von Zufriedenheit der Führungsebenen mit der Beratungsintensität der Sicherheitsfachkräfte gewertet werden.

Haben es Sicherheitsfachkräfte in Betrieben mit SGMS leichter?

Eine Fragestellung auf der betrieblichen Ebene beschäftigte sich mit den Auswirkungen von Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsystemen (SGMS) auf die Arbeit von Sicherheitsfachkräften. SGMS unterstützen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber darin, Rechtsvorschriften und andere Regelungen zum Schutz der Sicherheit und Gesundheit der Belegschaft einzuhalten und darüber hinaus, Maßnahmen zu setzen. Knapp 60 % der Sicherheitsfachkräfte arbeitete in Betrieben mit zertifiziertem SGMS. Die Betriebe mit SGMS wiesen über den Verlauf von einem Jahr ein höheres Sicherheitsklima auf als die Betriebe ohne SGMS. Ein hohes Sicherheitsklima bedeutet, dass die Arbeitssicherheit mindestens den gleichen Stellenwert wie die Produktivität hat, gute Schulungen und Unterweisungen regelmäßig durchgeführt werden, Ziele im Sicherheitsbereich klar formuliert und verfolgt werden und das Management Zeit und Geld in die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz investiert.

In Betrieben mit SGMS befassten sich Sicherheitsfachkräfte langfristig intensiver mit Begehungen sowie technischen und dokumentarischen Tätigkeiten als Sicherheitsfachkräfte aus Betrieben ohne SGMS. Außerdem übten sie intensiver beratende Tätigkeiten aus. So führten sie über die Zeit vermehrt Schulungen durch und berieten auch die Belegschaftsvertretung ihrer Betriebe intensiver. SGMS sorgen neben Strukturen und Zielen im Sicherheitsbereich also auch dafür, dass Sicherheitsfachkräfte sich intensiver mit beratenden Tätigkeiten auseinandersetzen können. Ein weiterer Vorteil von SGMS ist, dass Sicherheitsfachkräfte verstärkt als Experten, Expertinnen und Vorbilder wahrgenommen werden, was sie in ihrer Beraterrolle unterstützt.  Das Vorhandensein von SGMS hatte auch Auswirkungen auf die Zusammenarbeit der Sicherheitsfachkräfte mit ihren Kooperationspartnerinnen und -partnern. So berichteten Sicherheitsfachkräfte in Betrieben mit SGMS von einer erfolgreicheren Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung, der Belegschaft und der Belegschaftsvertretung. Aber auch die Zusammenarbeit mit anderen externen Sicherheitsfachkräften und sonstigen Fachkräften nach ASchG gestaltete sich in Betrieben mit SGMS erfolgreicher. Es bestätigt sich auch hier, dass SGMS mehr Möglichkeiten für beratende Tätigkeiten der Sicherheitsfachkräfte und den Austausch mit den anderen Mitgliedern des Betriebs (Führungskraft, Belegschaft, Belegschaftsvertretung) schaffen. Die durch SGMS geschaffenen Strukturen zur Organisation der Arbeitssicherheit im Betrieb wirken sich nachhaltig positiv auf die Zusammenarbeit der Sicherheitsfachkräfte mit anderen Personen aus und verbessern so ihre Arbeit.

Die Zusammenarbeit mit Führungskräften

Ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor im Arbeitsalltag von Sicherheitsfachkräften ist die Unterstützung durch Führungskräfte. Doch es ist für sie nicht immer ganz einfach, Führungskräfte von wichtigen Maßnahmen zu überzeugen (Blair, 2004; Clarke, 2000; Winterfeld et al., 2012). Daher wurde untersucht, wie erfolgreich verschiedene Kommunikationsstrategien sind (Blickle, 2004; Blickle & Gönner, 1999), um Führungskräfte und Entscheidungsträgerinnen und -träger mit ins Boot zu holen. Der Einsatz sachlicher Argumente auf Grundlage von Fakten und logischen Schlussfolgerungen war eine Strategie, die von vielen Sicherheitsfachkräften eingesetzt wurde. Sicherheitsfachkräfte, die rational argumentierten, wurden von ihren Führungskräften stärker unterstützt. Hatten die Sicherheitsfachkräfte gleichzeitig auch eine hohe Expertise, war dies eine gute Ausgangslage für vermehrte Unterstützung durch die Führungskraft und eine bessere Arbeitsleistung der Sicherheitsfachkräfte. Sicherheitsfachkräfte, die ihre Führungskraft entweder unter Druck setzten oder sie übergingen und sich an eine höhere Führungsebene wendeten, erhielten weniger Unterstützung durch ihre Führungskraft und waren in Folge weniger erfolgreich. Unabhängig von der Expertise der Sicherheitsfachkräfte führten diese Strategien nicht zu besseren Ergebnissen – im besten Fall schützte die Expertise vor negativen Konsequenzen. Erfolgreiche Sicherheitsfachkräfte zeichneten sich also insbesondere durch hohe fachliche Kompetenzen gepaart mit dem Gefühl für den richtigen Ton aus.

Was bringt organisationale Unterstützung?

Sicherheitsfachkräfte spielen eine zentrale Rolle bei der Verbesserung der betrieblichen Arbeitssicherheit, aber der Erfolg ihrer Arbeit hängt von ihrer betrieblichen Einbindung ab (Winterfeld et al., 2012). Daher stellte sich die Frage, inwiefern sich die organisationale Unterstützung für die Sicherheitsfachkraft auf die betriebliche Arbeitssicherheit in Form des Sicherheitsklimas auswirkt. Dabei zeigte sich, dass die organisationale Unterstützung für die Sicherheitsfachkraft eindeutig und langfristig das Sicherheitsklima verbessert. Betriebe, die ihre Sicherheitsfachkraft unterstützen, verbessern also nicht nur das eigene Sicherheitsklima – sie schützen gleichzeitig ihre Belegschaft und reduzieren Kosten, da hohes Sicherheitsklima nachweislich zu einer Reduktion von Arbeitsunfällen führt (Neal & Griffin, 2006).

Gleichzeitig gab es aber auch Anlass zur Annahme, dass ein hohes Sicherheitsklima zu mehr organisationaler Unterstützung für die Sicherheitsfachkräfte führt, da hohes Sicherheitsklima mit einer größeren Bedeutung der Arbeitssicherheit und einem höheren Stellenwert der Sicherheitsfachkraft einhergeht (Zohar, 1980). Das Sicherheitsklima wirkte dabei nicht direkt auf die organisationale Unterstützung für die Sicherheitsfachkraft, sondern wurde vom Ausmaß ihres proaktiven Verhaltens bestimmt. In Betrieben mit hohem Sicherheitsklima wurden proaktive Sicherheitsfachkräfte unterstützt, wenig proaktive Sicherheitsfachkräfte jedoch nicht. Umgekehrt war es in Betrieben mit niedrigem Sicherheitsklima. Diese unterstützten wenig proaktive Sicherheitsfachkräfte, aber ließen hoch proaktiven Sicherheitsfachkräften kaum Unterstützung zukommen. Ungeachtet möglicher Nachteile, bevorzugen Betriebe also die Sicherheitsfachkräfte, deren Sicherheitswerte zu ihren eigenen Sicherheitswerten und Entwicklungsbedürfnissen in der Arbeitssicherheit passen.

Fazit

In der Praxis üben Sicherheitsfachkräfte vor allem klassische, technische und dokumentarische Tätigkeiten aus. Die Einführung eines SGMS kann dazu beitragen, dass Sicherheitsfachkräfte mehr beratende und schulende Tätigkeiten ausführen, da sie sich nicht mehr so intensiv um die Organisation und Strukturierung der Arbeitssicherheit auf Betriebsebene kümmern müssen. Gleichzeitig verbessert sich dadurch die Zusammenarbeit mit betriebsinternen und betriebsexternen Personen. Für Sicherheitsfachkräfte ist wichtig, dass sie sich mit ihrer Expertise und dem Gespür für den richtigen Ton bei Führungskräften und Entscheidungsträgern Unterstützung holen können, was sich wiederum positiv auf ihre Arbeit auswirkt. Gleichzeitig muss aber auch im Betrieb für die entsprechende Einbindung der Sicherheitsfachkraft gesorgt werden. Sind diese Erfolgsfaktoren erfüllt, erhöht sich die Chance auf eine wirksame Präventions(zusammen)arbeit!

Literaturverzeichnis

  • Blair, E. H. (2004). Critical Competencies for SH&E Managers – Implications for Educators. The Journal of SH&E Research, 1 (1). Retrieved from www.asse.org/assets/1/7/04spring_blair.pdf
  • Blickle, G. (2004). Einflusskompetenz in Organisationen. Psychologische Rundschau, 55 (2), 82–93. https://doi.org/10.1026/0033-3042.55.2.82
  • Blickle, G., & Gönner, S. (1999). Studien zur Validierung eines Inventars zur Erfassung intraorganisationaler Einflussstrategien. Diagnostica, 45 (1), 35–46.
  • Clarke, S. (2000). Safety culture: under-specified and overrated? International Journal of Management Reviews, 2 (1), 65–90.
  • Hale, A. R. (1995). Occupational health and safety professionals and management: identity, marriage, servitude or supervision? Safety Science, 20, 233–245.
  • Neal, A., & Griffin, M. A. (2006). A study of the lagged relationships among safety climate, safety motivation, safety behavior, and accidents at the individual and group levels. Journal of Applied Psychology, 91 (4), 946–953. https://doi.org/10.1037/0021-9010.91.4.946
  • Provan, D. J., Dekker, S. W. A., & Rae, A. J. (2017). Bureaucracy, influence and beliefs: A literature review of the factors shaping the role of a safety professional. Safety Science, 98, 98–112. https://doi.org/10.1016/j.ssci.2017.06.006
  • Winterfeld, U., Trimpop, R., & Forschungsgemeinschaft Sifa-Langzeitstudie (Eds.). (2012). Sifa-Langzeitstudie: Tätigkeiten und Wirksamkeit von Fachkräften für Arbeitssicherheit. Dresden: Techn. Univ.
  • Zohar, D. (1980). Safety Climate in Industrial Organizations: Theoretical and Applied Implications. Journal of Applied Psychology, 65 (1), 96–102.

Buchtipp: Sicherheitsfachkräfte im Betrieb – Wie Einbindung, Kooperation und Expertise die Arbeitssicherheit verbessern

Das Buch zum Projekt analysiert die Arbeitssituation von Sicherheitsfachkräften in Österreich. Neben der Auseinandersetzung mit dem „state of the art“ der betrieblichen und psychologischen Forschung über Sicherheitsfachkräfte werden die Ergebnisse der groß angelegten empirischen Studie der AUVA und der Universität Wien über die Sicherheitsfachkräfte vorgestellt. Dabei steht die Frage im Vordergrund, was Sicherheitsfachkräfte brauchen, um wirksam tätig sein zu können. Das Buch richtet sich an Präventivfachkräfte, PraktikerInnen, angewandte ForscherInnen und alle an Arbeitssicherheit interessierten Personen und ist Ende Oktober im Facultas Verlag erhältlich. Am 23. Oktober erscheinen die Studienergebnisse in Buchform.

Mag. Johanna Bunner und Univ.-Prof. Christian Korunka
Institut für Angewandte Psychologie: Arbeit, Bildung, Wirtschaft
Fakultät für Psychologie, Universität Wien
http://sicherheitsklima.univie.ac.at/
https://ao-psy.univie.ac.at/

Bei Fragen zur Studie wenden Sie sich bitte an:
johanna.bunner@univie.ac.at

Zusammenfassung

In einem dreijährigen Projekt hat die Fakultät für Psychologie der Universität Wien in Zusammenarbeit mit der AUVA die Bedeutung der Sicherheitsfachkräfte in heimischen Betrieben untersucht. Dieser Beitrag fasst die wichtigsten Ergebnisse der Studie „Arbeitssicherheit im Betrieb – Die Wirksamkeit von Sicherheitsfachkräften verstehen“ zusammen.

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