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Alternsgerechtes Arbeiten

Gesunde Arbeitsplätze für jedes Alter

Weniger als 60 Prozent aller älteren Arbeitnehmer:innen können sich vorstellen, bis zum Regelpensionsalter in ihrem aktuellen Beruf zu verbleiben. Verstärkte Fluktuation und ein frühzeitiges Ausscheiden aus dem Berufsleben sind Folgen zu hoher körperlicher oder psychischer Belastungen. Damit Beschäftigte gesund bis zur Pension arbeiten können, muss Prävention bereits mit dem Einstieg ins Berufsleben beginnen. Welche Maßnahmen nötig sind, hängt von Alter und Lebensphase ab.

Arbeitgeber:innen müssen laut § 6 ArbeitnehmerInnenschutzgesetz bei der Übertragung von Aufgaben an Beschäftigte unter anderem deren Alter berücksichtigen. Oft fehlt jedoch der Überblick über die Altersstruktur im Betrieb. Ein Altersstrukturcheck wie jener der AUVA bildet eine gute Basis, um Arbeitnehmer:innen an Arbeitsplätzen einzusetzen, die ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen entsprechen.

Lebensphasen
Zusätzlich zum Lebensalter sollte auch die jeweilige Lebensphase, in der sich ein:e Arbeitnehmer:in befindet, bei der Gestaltung der Arbeitsbedingungen beachtet werden. „Früher sind die Lebensphasen parallel zum Alter verlaufen, jetzt hat sich das geändert – z. B. in Bezug auf den Zeitpunkt der Familiengründung“, erklärt Dr.in Irene Kloimüller, MBA. Zu den Lebensphasen zählen Berufseinstieg, Wiedereinstieg nach Karenz oder Krankheit, Betreuungstätigkeiten und die Zeit vor der Pensionierung.

Je nach Lebensphase benötigen Arbeitnehmer:innen andere Arbeitsbedingungen. Berufseinsteiger:innen profitieren von Mentoring-Systemen, bei denen eine erfahrene Person ihr Wissen weitergibt. Müssen Beruf und Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen vereinbart werden, gelingt das besser durch eine Reduktion der Arbeitszeit oder eine (teilweise) Verlagerung der Arbeit ins Homeoffice. Nach einer längeren Erwerbsunterbrechung sollte der Wiedereinstieg begleitet werden. Auch das Alter und die individuelle Situation sind zu bedenken – so muss sich ein Berufsneuling andere Fertigkeiten aneignen als ein:e älterer:ältere Quereinsteiger:in.

Wechseljahre
Der Lebensabschnitt der Wechseljahre wird in der Arbeitsplatzevaluierung bislang kaum berücksichtigt. Im Rahmen des Forschungsprojekts „MenoSupport Austria 2024“ wurde erhoben, welchen Einfluss Wechseljahre auf Arbeitsfähigkeit und Karriereentscheidungen von Frauen haben. „Mehr als zwei Drittel der befragten Frauen sind durch Wechseljahrbeschwerden in ihrer Arbeitsleistung beeinträchtigt, aber nur 6,5 Prozent haben eine betriebsärztliche Beratung zu diesem Thema erhalten“, so Dr.in Isabel Kaufmann, Arbeitsmedizinerin in der AUVA-Hauptstelle. Als besonders belastend für die Arbeitsfähigkeit werden Konzentrationsstörungen, eine verminderte Stresstoleranz und erhöhte Reizbarkeit genannt.

Zusammenarbeit
Das Wissen um die Stärken und Schwächen je nach Lebensalter und die Herausforderungen der einzelnen Lebensabschnitte trägt zu einem besseren Verständnis der jeweils anderen bei. „Konflikte bei der Zusammenarbeit unterschiedlicher Generationen entstehen, wenn die Ressourcen knapp sind. Muss jemand einspringen, könnten das Junge physiologisch besser, wollen es aber wegen der Work-Life-Balance oft nicht. Haben ältere Arbeitnehmer:innen Angst, ihren Job zu verlieren, wenn sie ihr Wissen weitergeben, tun sie es nicht“, spricht Kloimüller typische Probleme an. Werden dagegen für alle Generationen förderliche Arbeitsbedingungen geschaffen, profitieren Arbeitgeber:innen und Arbeitnehmer:innen – altersgemischte Teams sind kreativer und arbeitsfähiger.

Aha-Erlebnis Alterssimulation
Mit dem Älterwerden nehmen Seh- und Hörvermögen ab, bestimmte Bewegungen fallen einem schwerer – dieses Wissen ist bei Arbeitgebern:Arbeitgeberinnen und Kollegen:Kolleginnen meist vorhanden. Wie es sich für Betroffene aber tatsächlich anfühlt, können sich Jüngere kaum vorstellen. Abhilfe schafft hier ein Alterssimulationsanzug.
Für Personen, die beruflich mit hochaltrigen Menschen zu tun haben, ist es besonders interessant, die mit hohem Alter verbundenen Einschränkungen selbst zu spüren. Ein Alterssimulationsanzug eignet sich aber auch dafür, die Herausforderungen erlebbar zu machen, mit denen ältere Arbeitnehmer:innen in den Jahren vor der Pension am Arbeitsplatz konfrontiert sind. Einsatzbereiche sind z. B. Pflege, Gesundheitseinrichtungen, Logistik, Handel oder Produktion.

Angebote der AUVA
Die AUVA unterstützt Betriebe mit einem breiten Angebot zum Thema alternsgerechte Arbeit: Mit dem AUVA-Altersstrukturcheck kann man die Altersverteilung im Betrieb erheben. Die „Checkliste zu alter(n)skritischen Faktoren in Produktions- und Bürobereichen“ hilft bei der Evaluierung von Arbeitsplätzen unter Berücksichtigung des Alters. Informationen bieten die Merkblätter M.plus 028 „Alternsgerechte Arbeitsplatzgestaltung“, M 029 „Alternsgerecht und ergonomisch arbeiten“ und das „Maßnahmenblatt alternsgerechte Arbeitsgestaltung“ sowie Videos zu alternsgerechtem Arbeiten. 2027 soll zudem das neue Merkblatt „Lebensphasenorientierte Arbeitsgestaltung“ erscheinen.

Die AUVA-Materialien finden Sie unter: auva.at/praevention/sicher-arbeiten/evaluierung/alternsgerechte-arbeitsgestaltung

Eine Person mit grauen Haaren und Brille trägt ein hellblaues Hemd und telefoniert lächelnd in einem hellen Raum.
© Adobe Stock / mimagephotos

Einschränkungen simulieren
Der Alterssimulationsanzug kann je nach Bedarf mit weiteren, teils optionalen Bestandteilen kombiniert werden. Damit lassen sich unterschiedliche Einschränkungen simulieren – etwa der altersbedingte Kraftverlust durch Gewichte, die an verschiedenen Körperstellen angebracht werden. Altersschwerhörigkeit wird durch Gehördämpfer simuliert, die Eintrübung der Augenlinse und die Einengung des Blickfelds durch einen Helm mit einem speziellen Visier. Bandagen und Handschuhe reduzieren Beweglichkeit und Greifvermögen.
„Der Alterssimulationsanzug wird mit dem Ziel eingesetzt, Arbeitgeber:innen und Mitarbeiter:innen zu sensibilisieren – ob beispielsweise in der Pflege oder im Umgang mit älteren Beschäftigten. Er kann auch dazu genutzt werden, Belastungen oder Gefährdungen für ältere Beschäftigte zu erkennen und daraus Maßnahmen für eine sichere, altersgerechte Gestaltung von Arbeitsplätzen abzuleiten“, erklärt Mag.ª Michaela Strebl, fachkundiges Organ Ergonomie in der AUVA-Hauptstelle. Dazu werden die für einen Arbeitsplatz typischen Tätigkeiten mit dem Alterssimulationsanzug ausgeführt.

Gesundheit und Lebensalter

Die statistischen Daten zu Krankenständen zeigen, dass je nach Lebensalter unterschiedliche Gesundheitsrisiken bestehen. Bei Beschäftigten bis Mitte 20 kommt es besonders häufig zu Verletzungen und Vergiftungen, daher sollte in der Prävention ein Schwerpunkt auf die Verhinderung von Unfällen gelegt werden. Bildschirmarbeit stellt für jüngere Menschen ein erhöhtes Risiko dar, weil sich ihre Augen noch im Wachstum befinden und die häufige Fokussierung auf eine nahe Distanz die Entstehung von Kurzsichtigkeit begünstigt. Diese kann später zu weiteren Augenerkrankungen führen, weshalb reduzierte Bildschirmzeiten und regelmäßige Pausen wichtig sind.
Im mittleren Alter nehmen psychische Erkrankungen zu. Viele Arbeitnehmer:innen – vor allem Frauen – sind in diesem Lebensabschnitt von Mehrfachbelastung betroffen; neben dem Beruf fallen Betreuungspflichten an. Da Faktoren wie Zeitdruck und ständige Erreichbarkeit auf Dauer psychische Probleme verursachen können, sollten Maßnahmen zur Stressreduktion gesetzt werden.


Wechseljahre
Die hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren erhöhen bei Frauen das Risiko für Osteoporose und kardiovaskuläre Erkrankungen. Wesentliche Faktoren sind der Verlust an Knochendichte, arterielle Hypertonie, ungünstige Veränderungen des Fettstoffwechsels sowie eine Zunahme des viszeralen Bauchfetts. Darüber hinaus können psychische Beschwerden wie Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmungen und Schlafstörungen vermehrt auftreten.


Ältere Beschäftigte
Ältere Arbeitnehmer:innen entwickeln häufiger schwere chronische Krankheiten wie Krebs oder Diabetes sowie Muskel-Skelett-Erkrankungen. Letztere sind oft die Folge von langjährigen körperlichen Belastungen am Arbeitsplatz. Im fortgeschrittenen Alter sinkt die körperliche Leistungsfähigkeit, was sich durch den Einsatz von Hilfsmitteln, etwa Hebe- und Tragehilfen, ausgleichen lässt.
Das Sehvermögen wird durch „Altersweitsichtigkeit“, ein Abnehmen der Kontrast- und Farbwahrnehmung sowie eine gesteigerte Empfindlichkeit gegenüber Blendung beeinträchtigt. Ältere benötigen eine höhere Beleuchtungsstärke und kontrastreiche Darstellungen auf Bildschirmen bzw. Bedienelementen; Blendungen und Reflexionen sollten vermieden werden. Angesichts des abnehmenden Hörvermögens sind lärmarme Bedingungen und optische Ergänzungen zu akustischen Signalen wichtig für Sicherheit und Wohlbefinden.
Hohe Temperaturen stellen für ältere Personen eine besondere Belastung dar, da überschüssige Wärme nicht mehr so leicht über die Haut abgegeben werden kann. Aufgrund des geringeren Durstgefühls trinken Betroffene oft zu wenig. Hitzeschutzmaßnahmen sind für diese Altersgruppe essenziell, um Gesundheitsgefahren von der Hitzeerschöpfung bis zum lebensbedrohlichen Hitzschlag zu verhindern.
Im höheren Lebensalter gerät der Schlaf-Wach-Rhythmus durch Nacht- und Schichtarbeit leichter aus dem Gleichgewicht. Lässt sich Nacht- bzw. Schichtarbeit nicht vermeiden, sollten längere Erholungszeiten und vorwärts rotierende Schichtpläne vorgesehen werden.

Erfahrungen
Der AUVA-Landesstelle Salzburg steht seit März 2026 ein Alterssimulationsanzug zur Verfügung, der bei der „Schau auf dich – Gesundheitsmesse“ im Rahmen der Vorarlberger Frühjahrs- und Freizeitmesse im April von Messebesuchern:-besucherinnen ausprobiert werden konnte. „Die Besucher:innen haben mit dem Anzug verschiedene Aufgaben absolviert: schreiben, malen, mit Bausteinen bauen, Wasser in einen Becher füllen, Bälle werfen und fangen, Stiegen steigen oder etwas vom Boden aufheben“, beschreibt Mag.ª (FH) Barbara Fochler, fachkundiges Organ Ergonomie in der AUVA-Landesstelle Salzburg.
Eine Besucherin, die in den Alterssimulationsanzug schlüpfte, bezeichnete ihre Erfahrung als „Aha-Erlebnis“ – man merke, welche Herausforderungen auf einen später zukommen könnten. Von ihrem eigenen Versuch sind Fochler vor allem die eingeschränkte Beweglichkeit und der damit verbundene höhere Zeitaufwand für die einzelnen Tätigkeiten in Erinnerung geblieben: „Mit dem Alterssimulationsanzug entwickelt man ein Verständnis dafür, dass Ältere länger brauchen.“
Auch in Zukunft werden die Alterssimulationsanzüge der AUVA auf Veranstaltungen präsentiert und können in Verbindung mit einer ergonomischen Bewegungsanalyse in Betrieben zur altersgerechten Gestaltung von Arbeitsplätzen eingesetzt werden. Arbeitgeber:innen erhalten damit Informationen, welche Maßnahmen im konkreten Fall sinnvoll sind, etwa eine Optimierung von Arbeitsabläufen, um unnötige körperliche Belastungen zu vermeiden, die Anschaffung von Werkzeugen mit ergonomischen Griffen oder eine bessere Ausleuchtung. Die Erfahrungen mit dem Alterssimulationsanzug können durch realitätsnahes Erleben altersbedingter Einschränkungen dazu motivieren, mit einer gesunden Lebens- und Arbeitsweise selbst zu einem möglichst langen Erhalt der körperlichen und geistigen Gesundheit beizutragen.

Zur Buchung des Alterssimulationsanzugs kontaktieren Sie bitte die jeweiligen Landesstellen oder die Hauptstelle der AUVA.

Zusammenfassung:
Bei der Gestaltung alternsgerechter Arbeitsplätze müssen das Alter und die Lebensphase der Beschäftigten berücksichtigt werden, das Geschlecht spielt ebenfalls eine Rolle. Die AUVA unterstützt Betriebe durch eine Vielzahl an Maßnahmen; auch ein Alterssimulationsanzug zur Planung bzw. Optimierung von Arbeitsplätzen für ältere Arbeitnehmer:innen kommt zum Einsatz.

Eine Person in einem blauen Kleid mit Blumenmuster hält ein Mikrofon vor eine andere Person, die einen grauen Schutzanzug trägt und auf einer Bühne steht.
Mag.ᵃ (FH) Barbara Fochler, fachkundiges Organ Ergonomie in der AUVA-Landesstelle Salzburg, im Alterssimulationsanzug bei der Gesundheitsmesse in Vorarlberg © AUVA-Landesstelle Salzburg

 

Interview mit Dr.in Irene Kloimüller

Alternsgerechte Arbeit von Anfang an

Frau Dr.in Kloimüller, Sie befassen sich als Expertin für Arbeitsfähigkeits-, Eingliederungs- und Generationenmanagement mit alternsgerechtem Arbeiten. Was bedeutet alternsgerechte Arbeit für Arbeitnehmer:innen unterschiedlicher Generationen und welche Bedürfnisse haben sie?
Junge Beschäftigte haben ein größeres Bedürfnis nach Selbstverwirklichung in ihrer beruflichen Entwicklung, sie brauchen Mentoring und Feedback. Wichtig ist ihnen Flexibilität, aber auch Arbeitssicherheit, sogenannte Flexicurity. Wenn sie sich für ein Arbeitszeitmodell entschieden haben, möchten sie, dass die Organisation dieses stabil ermöglicht.
Auch Ältere wollen Arbeitszeitmodelle wählen können, sind aber bei unerwarteten Änderungen flexibler, z. B., wenn sie für jemanden einspringen sollen. Nachtarbeit und längere Dienste belasten sie stärker und sollten daher vermieden werden.
Je älter, umso wichtiger ist ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, es sollten ergonomische Hilfsmittel zur Verfügung stehen. „Schon-Arbeitsplätze“ entlasten zwar körperlich, die Tätigkeit wird aber oft nicht als sinnstiftend erlebt – etwa, wenn ein Facharbeiter als Portier eingesetzt wird und seine Fähigkeiten nicht mehr einbringen kann. Diese Modelle sind daher nicht geeignet, Arbeitsfähigkeit gut zu erhalten.
Beim Älterwerden verbessern sich soziale Kompetenz und strategisches Denken, Reaktionsfähigkeit und kurzfristige Merkfähigkeit nehmen ab. Man sieht und hört schlechter. Der Arbeitsplatz sollte so gestaltet sein, dass abnehmende Fähigkeiten kompensiert und zunehmende Fähigkeiten eingesetzt werden können.
Alle Altersgruppen wünschen sich Wertschätzung, verstehen darunter aber etwas Unterschiedliches. Jüngere erwarten sich regelmäßiges Feedback, Ältere wollen in sinnvolle Aufgaben eingebunden werden.

Welche Rolle spielen Lebensphasen und wie kann man Lebensphasenorientierung bei der Gestaltung der Arbeit umsetzen?
Lebensphasenorientierung berücksichtigt ähnliche Lebenssituationen von Beschäftigten unterschiedlichen Alters, z. B. die Phase des Wiedereinstiegs nach Karenz, Krankheit oder einem Sabbatical. Wer Kinder oder andere Angehörige betreut, braucht Unterstützungsangebote. Für Arbeitgeber:innen wird es komplexer, wenn sie auf die unterschiedlichen Bedürfnisse je nach Lebensphase eingehen, sie können Beschäftigte aber besser im Unternehmen halten.

Welche Unterschiede gibt es hinsichtlich alterns- und lebensphasengerechter Arbeit zwischen Frauen und Männern?
Die größten Unterschiede bestehen in der Rollenerwartung und der Segregation der Tätigkeiten. Frauen verrichten viele körperlich und psychisch herausfordernde Arbeiten, z. B. in der Pflege oder im Handel, aber in diesen Berufen wird oft weniger auf ergonomische Arbeitsplatzgestaltung geachtet als bei männlichen Facharbeitern. Dazu kommt die Doppelbelastung. Männern erschwert das klassische Rollenbild, gesundheitsbewusst zu leben.

Wie können Führungskräfte dazu beitragen, dass Arbeitnehmer:innen bis zum Regelpensionsalter gesund bleiben, und was können die Beschäftigten selbst tun?
Es ist wichtig, dass Führungskräfte über die unterschiedlichen Bedürfnisse je nach Alter und Lebensphase Bescheid wissen und darauf eingehen. Arbeitnehmer:innen sollten die verfügbaren ergonomischen Mittel nutzen und auch in der Freizeit auf ihre Gesundheit achten, z. B. Sport treiben. Laut einer finnischen Studie hat gute Führung aber doppelt so viel Einfluss wie Sport in der Freizeit.

Was ist für Sie die wichtigste Botschaft in Zusammenhang mit alternsgerechter Arbeit?
Alternsgerechte Arbeitsgestaltung beginnt, wenn man zu arbeiten anfängt – nicht erst, wenn Probleme auftreten.

Irene Kloimüller

Dr.in med. univ. Irene Kloimüller, MBA, ist ausgebildete
Medizinerin, Health-Care-Managerin und Psychotherapeutin
sowie Geschäftsführerin des Beratungsunternehmens
Arbeitsfähigkeiterhalten KG. Sie ist als
Lektorin an Universitäten und Fachhochschulen und als
Lehrassessorin für das Gütesiegel NESTOR GOLD tätig.

Eine Person mit kurzen, gewellten Haaren trägt eine graue Oberbekleidung, lächelt und stützt den Kopf mit der Hand, während sie eine goldene Kette und ein Armband trägt.
© Privat

 


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